Zwergzebu

Rassenbeschreibung Zwergzebus

Die Rasse hat ihren Ursprung in Sri Lanka und Kaukasien. Zwerg-Zebus sind klein- bis mittelrahmig mit einem bei weiblichen kleineren und bei männlichen Tieren größeren senkrecht stehenden Buckel. Charakteristisch ist eine starke Wammenbildung. Das Rind hat sehr leichte, relativ lange, korrekt gestellte Extremitäten. Die Hinterhand zeichnet sich durch die häufig vorkommende abgeschlagene (abgezogene) Kruppe und den tiefen Schanzansatz aus.
Der Kopf ist leicht und die schmale Stirnpartie verleiht ihm eine längliche Erscheinungsform. Die Ohren stehen in der Regel waagerecht ab.
Die Hörner junger Tiere führen meist gerade nach oben, bei älteren Tieren sind sie häufig länger und biegen sich meist nach vorne, aber auch zur Seite oder nach hinten. Assymetrische Hornstellungen sind möglich. Die vorherrschenden Fellfarben sind Braun-, Schwarz-, Rot- und Weißtöne. Neben einfärbigen Tieren gibt es auch gefleckte und gesprenkelte. Bei einfarbigen Tieren ist der Buckelbereich häufig dunkler gefärbt, während das Fell an den Schenkelinnenseiten, am Bauch, um die Augen und um das Flotzmaul eine hellere Färbung aufweisen kann. Viele Tiere haben einen Aalstrich; selten sind Abzeichen wie Blessen und Sterne.

Zuchtziel Zwergzebu

Erwünscht ist ein genügsames, robustes, klein- bis mittelrahmiges Rind mit guten Reproduktionseigenschaften und hoher Fleischleistung. Jährlich soll ein Kalb geboren werden bei einem Erstkalbealter von 28 Monaten. Die Gewichte sollen im Rahmen der oben angegebenen Bereiche liegen. Die täglichen Zunahmen der Stiere betragen 400 bis 500 g, bei den weiblichen um die 300 g. Die Tiere sind gut bemuskelt und haben einen hohen Ausschlachtungsgrad von rund 55 %. Zwerg-Zebus sollen ohne menschliche Hilfe kalben, damit sie ihre guten Muttereigenschaften entfalten können. Eine Zwerg-Zebukuh soll mindestens 15 Jahre alt werden.

Die Zuchtprogramme der Fleischrinderrassen in Österreich werden von der Arbeitsgemeinschaft österreichischer Fleischrinderzüchter betreut. Grundlage für die züchterische Selektion sind die Fleischleistungskontrolle, Nachzuchtbewertungen, gezielte Stierauswahl und Richtbewerbe auf Schauen.

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