Jersey

Rassenbeschreibung Jersey

In Zeiten der Diskussion um Stallplatzgrößen hat Jersey Vorteile durch ihre Kleinrahmigkeit.

Der Ursprung der Rasse geht auf die Jersey-Insel zurück. Von Nordafrika über Spanien und Frankreich gelangte die Rasse auf die Insel, wo sie in Reinzucht auf Milch mit hohen Inhaltsstoffen gezüchtet wurde. Von dort aus wurden nach Amerika und Dänemark die ersten Jersey exportiert. Heute ist die Jerseyrasse die zweitmeist verbreitete Milchrasse weltweit hinter der Holsteinrasse. Hauptzuchtländer sind USA, Neuseeland, Kanada, England und Dänemark.
Jerseytiere wurden nach Österreich vorwiegend Anfang der 90-ger Jahre importiert, um die Fettquote aufzubessern. Derzeit gibt es in Tirol etwa 50 Züchter mit fast 300 Herdebuchkühen.

Die Jerseykuh ist kleinrahmig. Ihr Gewicht beträgt bei einer durchschnittlichen Größe von 118 – 128 cm 350 bis 420 kg. Gemessen an ihrem geringem Gewicht erbringt sie eine sehr große Leistung.
Besonders der hohe Anteil an Inhaltsstoffen mit 5,4 % Fett und 4,0 % Eiweiß ist beeindruckend. Kalkulationen haben gezeigt, dass die Jerseyrasse in der Wirtschaftlichkeit der in Österreich gehaltenen Milchrassen an der Spitze liegt.

Die Durchschnittsleistung beträgt 5.700 kg Milch – 5,4 % Fett – 4,0 % Eiweiß

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Kontakt: Verein der Tiroler Jerseyzüchter
Obmann Jakob Bergmann, Scheffau 4, 6380 St. Johann/T.
(Tel.: 0664-3940481) oder jakob.bergmann1@gmx.at)

 

 

 

Zuchtprogramm Jersey

Hauptaugenmerk legt man auf Inhaltsstoffe bei entsprechender Milchleistung mit Verbesserung der sekundären Leistungsmerkmale und funktionalem Exterieur. Eingesetzt wird vorwiegend dänische und nordamerikanische Genetik.

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Rinderzucht Tirol . Brixner Straße 1 . 6020 Innsbruck . Tel: 059292 - 1832 . fax: 059292 - 1839
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