Versteigerungsbericht Rotholz 8.11.2017

Stabile Preise in Rotholz

Marktbericht                                       Marktbarometer

Der Versteigerungsverlauf  gestaltete sich bei den melkenden Kategorien flott. Auch die Zuchtstiere wurden zügig verkauft. Etwas zäher verliefen die Segmente der Zuchtkälber und der trächtigen Kalbinnen, es wurde stark nach Qualität und Entwicklung der Tiere differenziert. So ergab sich bei den frischmelkenden Fleckviehmehrkalbskühen ein Durchschnittspreis von 1.806 Euro,  bei den Fleckviehjungkühen von 1.802 Euro und bei den Holsteinjungkühen von 2.020 Euro.

Bei den Biotieren wurden samt Zuchtkälbern 13 Tiere verkauft. Die höchsten Durchschnittspreise erzielten hier die Fleckviehjungkühe mit 1.890 Euro.

Der höchste Preis bei den Fleckviehstieren mit 2.600 Euro wurde für einen Voila-Sohn vom Betrieb Josef Misslinger, Wiflberg, in Hopfgarten bezahlt. Dieser hervorragend entwickelte Jungstier geht nun für den Deckeinsatz zum Betrieb Johann Monz nach Tösens.

Der absolute Tageshöchstpreis mit 3.520 Euro wurde für eine in Preisklasse I gereihte Drittkalbskuh (V. Hupsol) vom Betrieb Christine Lechner / Veit Schragl, Freihaus, in Mayrhofen geboten. Diese kapitale und in allen Belangen überzeugende Spitzenkuh ersteigerte Hansjörg Gredler aus Tux.

Den höchsten Preis bei den Holsteintieren mit 2.280 Euro erzielte eine schwarze Jungkuh (V. Gold Red) vom Betrieb Christoph Steiner, Orgeler, in Schlitters. Ersteigert wurde diese harmonische, produktive Jungkuh mit 36 kg Tagesgemelk von der Firma Schwaninger Vieh Export in Weer.

Bereits am 22. November findet die nächste Versteigerung mit rund 492 Anmeldungen im Vermarktungszentrum Rotholz statt.


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