Versteigerungsbericht Rotholz 31.01.2018

Flotter Versteigerungsverlauf in Rotholz

Marktbericht                               Marktbarometer

Bei den Zuchtkälbern gab es zu Beginn der Versteigerung einen deutlichen Rückgang der Durchschnittspreise im Vergleich zur vorherigen Versteigerung. Beim Großvieh gestaltete sich die Preisfindung flott und mit ordentlichen Preissteigerungen. Für Kühe und Kalbinnen guter Qualität konnten sehr gute Preise erzielt werden.  

Bei den Biotieren wurden inklusive der Zuchtkälber 49 Tiere verkauft. Die höchsten Durchschnittspreise erzielten hier die trächtigen Fleckviehkalbinnen mit 1.736 Euro.

Der höchste Preis bei den Fleckviehstieren mit 2.200 Euro wurde für einen sehr  gut entwickelten Zepter-Sohn vom Betrieb Johann Hauser, Ries, vom Stummerberg geboten. Dieser aus einer produktiven Kuhlinie stammende Jungstier steht nun bei Georg Egerbacher, Auhof, in Jenbach zum Deckeinsatz.

Der Tageshöchstpreis mit 3.020 Euro wurde von einer in Bewertungsklasse I gereihten Fleckviehjungkuh (V. Valentin) vom Betrieb Ernst Derfeser, Brüggeler, in Vomp erzielt. Diese breite, harmonische Jungkuh mit Spitzeneuter und 30 kg Tagesmilch ersteigerte Wilfried Kupfner, Joggler, vom Rohrberg. 

Den höchsten Preis bei den Holsteintieren mit 2.300 Euro erzielten gleich zwei Tiere. Zum einen eine in Preisklasse I gereihte zweikalbige Sid-Tochter mit 46 kg Tagesgemelk vom Betrieb Eva Lindner, Moosen, in St. Johann, welche von der Firma Tiroler Vieh Marketing für den Italienexport ersteigert wurde. Zum anderen eine enorm kapitale rote Jungkuh (V. Fageno) mit 36 kg Tagesgemelk vom Betrieb Georg Angerer, Moar, in Fritzens. Dieses Spitzentier produziert nun bei Marco Brugger, Mittermair, in Ainet in Osttirol. 

Bereits am 21. Februar findet die nächste Zuchtviehversteigerung im Vermarktungszentrum Rotholz statt.


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