Versteigerungsbericht 23. 24.10.18

Marktlage und Qualität definieren Preisbildung

Während das Angebot in Imst mit 96 aufgetriebenen Tieren überschaubar war, wurden bei der Versteigerung in Rotholz 311 Tiere aufgetrieben, das entspricht einem geringeren Angebot wie bei der vergangenen Versteigerung.

Marktbericht Rotholz                                              Marktbarometer Rotholz
In Rotholz war die Preisbildung insgesamt der Marktlage entsprechend. Zu beobachten war, dass gute Qualität zufriedenstellend absetzbar war. Bei den Jungkühen in Milch war ein Preisrückgang um 100 Euro festzustellen, jedoch war die Preisbildung abhängig von der Qualität sehr differenziert. Bei der Nachfrage der italienischen Kunden war vor allem die Milchmenge ausschlaggebend, frisch laktierende Kühe mit einer hohen Milchmenge konnten sehr gute Preise erzielen.
Die Kalbinnenpreise bewegen sich trotz der schwierigen Marktbedingungen aber dank des knappen Angebots noch auf einem stabilen Niveau.
Das große Angebot an Fleckviehstieren lockte zahlreiche Kaufinteressenten nach Rotholz. Bei den Herdebuchstieren der Verkaufsklasse 2 konnten hohe Durchschnittspreise erzielt werden.

Marktbericht Imst                                                   Marktbarometer Imst   
Mäßige Qualität drückt die Durchschnittspreise in Imst
Aufgrund der regen Ab-Hof Ankäufe wurden in Summe lediglich 96 Tieren aufgetriebenen. Trotzdem pendelten sich die Durchschnittspreise auf nur mäßigem Niveau ein. Dies ist unter anderem auf die mit 16 Prozent doch geringe Bauernbeteiligung zurück zu führen.
Speziell bei den Jungkühen konnte in der Qualität an die ersten Herbstversteigerungen nicht angeknüpft werden. So blieb auch der Preis hinter den Erwartungen.

Die nächsten Versteigerungen finden am 6. November in Imst und am 7. November 2018 in Rotholz statt.


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