Versteigerungesbericht Rotholz 25.10.2017

Qualitätsbezogene Preisbildung in Rotholz

Marktbericht                                    Marktbarometer

Der Versteigerungsverlauf  gestaltete sich bei allen Kategorien etwas qualitätsbezogener als bei der vorherigen Versteigerung Anfang Oktober. Im Durchschnittspreis deutlich zulegen konnte diesmal das qualitativ gute Angebot der Fleckviehzuchtstiere. Eine Preiskorrektur nach unten war dieses Mal bei den Mehrmelkkühen und trächtigen Kalbinnen zu verzeichnen. Die höchsten Nettodurchschnittspreise erzielten wiederum die Erstlingskühe. So ergab sich bei den Fleckviehjungkühen ein Durchschnittspreis von 1.813 Euro, bei den Holsteinjungkühen ein Schnitt von 1.846 Euro.

Bei den Biotieren wurden samt Zuchtkälbern 51 Tiere verkauft. Die höchsten Durchschnittspreise erzielten hier die Fleckviehjungkühe mit 1.742 Euro.

Der absolute Tageshöchstpreis mit 3.000 Euro wurde für einen Fleckviehstier (V. Vanagi) vom Betrieb Daniel Habicher aus Nauders geboten. Diesen in allen Belangen fehlerfreien, auffälligen Jungstier mit leistungsstarker Mutterlinie ersteigerte Peter Rainer, Außerschmiedhof, aus Innervillgraten.

Der höchste Preis mit 2.940 Euro bei den weiblichen Fleckviehtieren wurde für eine Fleckvieherstlingskuh (V. Vanagi) vom Betrieb Nikolaus Zeindl, Poellnsimmerl, aus Münster bezahlt. Diese harmonische Jungkuh mit guter Euteranlage und 30 kg Tagesgemelk ersteigerte die Firma Agrar Marketing Gerner aus Oberösterreich.

Den höchsten Preis bei den Holsteintieren mit 2.380 Euro erzielte eine rote Jungkuh (V. Fageno Red) vom Betrieb Georg Angerer, Moar, aus Fritzens. Ersteigert wurde diese typvolle, euterstarke Jungkuh mit 36 kg Tagesgemelk von Christian Koch, Pusterer, aus Patsch.  

Am 8. November findet die nächste Versteigerung mit rund 400 Anmeldungen in Rotholz statt. 


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