Obmannwechsel bei den Tiroler Holsteinzüchtern
Seit der Fusion zum Rinderzuchtverband Tirol war Josef Geisler Obmann des Rassenausschusses und Obmann-Stv. des Rinderzuchtverbandes Tirol. In diesen 25 Jahren entwickelte sich die Rasse Holstein stetig bergauf. So gibt es heute in Tirol 750 Holsteinzüchter mit 4.800 Herdebuchkühen. Bei der letzten Rassenausschusssitzung übergab nun Josef Geisler das Amt des Obmannes an seinen bisherigen Stellvertreter Hannes Partl. Als 2. Obmann-Stv. wurde Edi Köll aus Pettnau bestätigt.
Wie Josef Geisler anmerkte, waren die Anfänge der Tiroler Holsteinzucht sehr schwierig und vor allem für die Züchter nicht einfach. Umso mehr freut man sich nun, dass sich die Rasse in Tirol so stark entwickelt hat. Mittlerweile ist die Rasse Holstein die klare Nummer 1 in Sachen Lebensleistung. Für das Kontrolljahr 2011 könnte erstmalig das Überschreiten der 30.000 kg-Marke in der Lebensleistung gelingen. Ein großer Meilenstein für die Holsteinzüchter war die Fusion zum Rinderzuchtverband Tirol, wo man nun gemeinsam mit den anderen 13 Rassen die Aufgaben bewältigt. Vor allem hinsichtlich Vermarktung auf den Versteigerungen war diese Fusion für die Tiroler Holsteinzüchter sehr wertvoll. Mit Hannes Partl aus Buch tritt nun ein anerkannter Experte in der österreichischen Holsteinzucht an die Spitze der Tiroler Holsteinzüchter. Seit fünf Jahren war er Obmann-Stv. im Rassenausschuss und Vorstandsmitglied im Rinderzuchtverband Tirol. Er ist Preisrichter im österreichischen Preisrichterpool von Holstein Austria. Partl war mit Josef Geisler um dem 2. Obmann-Stv. Edi Köll erfolgreicher Verhandler bei den Fusionsgesprächen 2006 zum Rinderzuchtverband Tirol.









