Große Tierwohl-Studie "Zukunft Berggebiet" - 33 % Rücklaufquote

Tierwohl-Studie "Zukunft Berggebiet" - 33 % Rücklaufquote

Im Rahmen seiner Masterarbeit möchte der Ötztaler Sandro Gstrein die aktuelle Situation der Rinderhaltung mit dem Aspekt des Tierwohles näher untersuchen. Ziel der Arbeit ist eine grundsätzliche Datenerhebung und die Einschätzung zu möglichen zukünftigen Entwicklungen der Landwirtschaft im Berggebiet, verbunden mit der Haltungsform und dem Tierwohl. Sandro Gstrein studiert im Masterstudiengang Agrarmanagement an der Technischen Universität München und an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Die Landwirtschaftskammer Tirol und Rinderzucht Tirol unterstützen diese Studie. Erstmalig werden umfassende Daten zur Rinderhaltung in Tirol gesammelt. Dazu wurde im April ein Fragebogen an über 5.300 Kuhhalter in Tirol versendet.

Sensationelle Rücklaufquote mit 33 %

Mit über 33 % retournierten Fragebögen ergab sich eine sensationelle Rücklaufquote. Dies bedeutet, dass jeder dritte Betrieb an dieser Studie teilnahm. Dieses Ergebnis überrascht die Mitwirkenden positiv. Normalerweise geht man von einer Rücklaufquote von 10 % aus. Diese Zahlen zeigen, dass Tierwohl für die Bauern und Bäuerinnen ein sehr wichtiges Anliegen ist. Die Tierwohlstudie bietet damit auch die Chance, das Thema Tierwohl aus Sicht der Bauern entsprechend darzustellen.
Sandro Gstrein hat bereits in vielen Stunden die Daten erfasst. 1.800 Fragebögen mussten von ihm bearbeitet werden. Aktuell beschäftigt er sich mit seinen wissenschaftlichen Betreuerinnen Prof. Dr. Dr. Eva Zeiler und Paula Heine MSc., vom Lehrstuhl Tierproduktionssysteme in der ökologischen Landwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, mit der Auswertung der Studie. Laut seinen Aussagen liegen erste Ergebnisse im August vor. Das Gesamtergebnis wird im Rahmen seiner Masterarbeit im November präsentiert.

 
 


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