Grauviehtog

Gemütlicher Grauviehtog in Gnadenwald

Die teilnehmenden Grauviehzüchter und -freunde hatten die Möglichkeit den Betrieb zu besichtigen, sich über das aktuelle Stierprogramm zu informieren. Darüber hinaus gab Ehrenmitglied Hans Plattner (Fa. Hörtnagl) Einblick in die Qualitätsfleischvermarktung.

Betriebsentwicklung
2004 wurde der Stall von Karl Holzmann neu erbaut. Mittlerweile werden auf dem Betrieb 11 Mutterkühe, 45 Grauviehkälber und um die 80 Ochsen gehalten. Noch dazu kommen 100 braune Mutterschafe mit ca. 200 Lämmern. Die Tiere dienen der Fleischproduktion und werden direkt am Hof geschlachtet. Ein Teil des produzierten Fleisches wird an die Firma Hörtnagl geliefert und der andere Teil wird direkt ab Hof verkauft.
Auf dem Hof befindet sich auch eine Schnapsbrennerei in der Hofübernehmerin Lisa ihre aromatischen Edelbrände herstellt.
Das neueste Erfolgskonzept der Familie Holzmann beinhaltet die Vermietung der 2017 erbauten Location für Hochzeiten und Feiern.

Stierprogramm mit vielen jungen Stieren
Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung wurde das neue Stierprogramm und die gezielte Paarung von GF Raphael Kuen vorgestellt. So spiegelt das neue Besamungsprogramm die Ideologie der Grauviehzüchter wider. Der Mix aus jungen vielversprechenden und arrivierten Stiere überzeugt nicht nur im Exterieur, speziell in den Fundamenten sondern auch in den Zuchtwerten, vor allem jedoch in den Fitnesseigenschaften. Die Wiedereinführung der gezielten Paarung in der Stierzucht stieß ebenso an großes Interesse und Wohlwollen.

Grauvieh aus der Sicht des Konsumenten
Ehrenmitglied und geschäftsführender Gesellschafter der Firma Hörtnagl, Hans Plattner, gab mit seinen Sohn Andreas interessanten Einblick in die regionale Qualitätsvermarktung. In der anschließenden regen Diskussion konnten viele Fragen der Produzenten beantwortet werden.

Regionale Verpflegung durch die Grauvieh Jungzüchter
Der Jungzüchterverein Edelweißgrau rundete die gelungene Veranstaltung mit bester Verpflegung mit heimischen Produkten ab.


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