BVD-Untersuchungen bei Importrindern

BVD-Untersuchungen bei Importrindern

Rinder, die in einen österreichischen Rinderbestand eingestellt werden sollen, müssen den Anforderungen der BVD-Verordnung 2007 entsprechen (was für alle Rinder aus amtlich anerkannt BVD-virusfreien Beständen in Österreich zutrifft).
Das bedeutet, dass bei Rindern, die aus dem Ausland eingebracht werden, vor Einstellung in einen österreichischen Rinderbestand folgende Bedingungen hinsichtlich BVD erfüllt sein müssen:

1.     Nachweis, dass das Rind nicht persistent mit BVD infiziert ist (BVD-Antigen negatives Untersuchungsergebnis) und
2.     Bestätigung, dass das Rind nicht gegen BVD geimpft worden ist sowie
3.     bei trächtigen Tieren ein negatives Untersuchungsergebnis auf BVD-Antikörper oder
eine Bestätigung, dass es sich bei Antikörper-positiven Rindern um nicht geimpfte trächtige Tiere handelt, bei denen nach dem 9. Lebensmonat und vor der Belegung BVD-Antikörper nachgewiesen worden sind

Da die Bestimmungen bezüglich BVD bis jetzt noch nicht im vorgeschriebenen TRACES-Gesundheitszeugnis bestätigt werden (können), muss seitens des Einbringers / Empfängers diesbezüglich eine privatrechtliche Vereinbarung mit dem ausländischen Herkunftsbetrieb getroffen werden. Sollte sich nämlich im Zuge der amtstierärztlichen Zugangsuntersuchung herausstellen, dass eine der oben angeführten Bedingungen nicht erfüllt wird, muss das Einstellen der betroffenen Rindern in einen österreichischen Rinderbestand untersagt werden.


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