Aktuelles Heft
Schautagebuch





Photovoltaik

Rinderzucht Tirol Marsch

     

Milchmarkt: Interessante informationen

Nachfolgend haben wir einige Info´s zum Milchmarkt von DI. Stefan Hörtnagl veröffentlicht:

1.) Milchbauern liefern Rekord-Milchmenge: Die österreichischen Milchbauern haben im Zeitraum Jänner 2011 bis 20. Oktober 2011 eine Rekordmilchmenge von 2.353.915 Tonnen angeliefert. Das ist um 4,2 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (EU: +1,8 % oder 1,3 Mio. Tonnen). Im regelmäßig erstellten „Milchbarometer“ gibt die Agrarmarkt Austria Auskunft über den Verlauf der Anlieferungsmengen in Bezug auf die zur Verfügung stehende A-Quote. Demnach wurden von 1. April bis 30. September 2011 1.481.103 Tonnen Kuhmilch an die Käufer angeliefert und die anteilig zur Verfügung stehende Quote von 1.433.382 Tonnen um 53.542 Tonnen fettkorrigiert überliefert. Obwohl die A-Quoten der österreichischen Milcherzeuger mit 1. April 2011 um rund 1 % erhöht wurden, schätzt die AMA nach sechs Monaten im laufenden Milchjahr eine Zusatzabgabe von 14,9 Mio. Euro.

2.) Höhere Quotenpreise bei der 31. Milchquotenbörse: Bei der 31. Milchquotenbörse in Deutschland am 2. November 2011 ist der Handelspreis im Übertragungsgebiet West um 4 Cent auf 13 Cent je kg angestiegen. Im Übertragungsgebiet Ost blieb der Quotenpreis mit 3 Cent je kg Milchquote konstant. Bei dieser Handelsrunde haben 6.501 Milcherzeuger 403,4 Mio. kg nachgefragt. Angeboten wurde von 2.901 Milcherzeugern jedoch mit 228,4 Mio. kg nur knapp die Hälfte der nachgefragten Menge. 54 % der Nachfrager waren erfolgreich und konnten Milchquoten erwerben. Seit Einführung der bundesweiten Handelbarkeit der Milchquote in Deutschland im Juli 2007 sind von den süddeutschen Bundesländern 246 Mio. kg Milch in den Norden und Westen abgewandert.

3.) Milchquotenjahr 2010/11 - abgerechnet: Fünf Mitgliedstaaten – Dänemark, Niederlande, Österreich, Zypern und Luxemburg – haben 2010/11 ihre nationalen Milchquoten um fast 200.000 Tonnen überliefert und 55,57 Mio. Euro an Zusatzabgaben abgeführt (Niederlande: 39 Mio. Euro). In mehreren der übrigen Mitgliedstaaten, die sich an ihre Quoten hielten, lag die Erzeugung weit unter ihrer jeweiligen nationalen Milchquote. Im Quotenjahr 2010/11 machte die Gesamterzeugung 5,5 % weniger als die EU-Quoten insgesamt aus. Die österreichischen Milchlieferanten haben 2.807.613 Tonnen Milch mit einem Fettgehalt von 4,189 % angeliefert und somit die verfügbare A-Quote um 20.897 Tonnen oder 0,7 % überliefert, was eine Zusatzabgabe von 5,816 Mio. Euro zur Folge hatte. Die D-Quote von 88.571 Tonnen wurde mit einer gemeldeten Direktverkaufsmenge von 62.702 Tonnen um 25.869 Tonnen unterliefert.

4.) Dänemark hebt Fettsteuer ein: Als erstes Land der Welt hat Dänemark eine Steuer auf fetthaltige Lebensmittel mit 1. Oktober 2011 eingeführt. Die Abgabe beläuft sich auf 16 Kronen oder Euro 2,10 pro Kilo gesättigte Fettsäuren in Nahrungsmitteln. Die Steuer gilt für alle Lebensmittel, die mehr als 2,3 Gramm ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm enthalten. Das dänische Finanzministerium rechnet mit 1,4 Mrd. Kronen/Jahr. Die Steuer wird beim Einkauf der Händler fällig. Butter zählt mit 50 Gramm gesättigter Fettsäure je 100 Gramm zu den am stärksten betroffenen Lebensmitteln.
Um die Steuerbelastung an ihre Kunden weiterzugeben, können die Händler die Preissteigerungen nach eigenem Gutdünken auf ihr Angebot verteilen.

5.) Stopp der Lebensmittelvergeudung: Rund 90 Mio. Tonnen Lebensmittel oder 180 kg pro Person werden jährlich in der EU vergeudet. Ein Großteil dieser Waren würde sich noch für den menschlichen Verzehr eignen.
Der Fahrplan der EU-Kommission für ein ressourcenschonendes Europa zielt auf eine Halbierung der Lebensmittel-Verschwendung in der EU bis 2020 ab. Dazu sind gemeinsame Anstrengungen in der gesamten Lebensmittelkette erforderlich. Die Verbesserung der Ressourceneffizienz und die Ernährungssicherheit auf globaler Ebene sind nicht zuletzt auch aufgrund des Bevölkerungswachstums Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft.

 

 

Fanshop
nur € 8.00

Termine

Zuchtviehversteigerung

Imst: 29.05.2011 - 09:00

Zuchtviehversteigerung

Rotholz: 30.05.2012 - 9:00

Rinderzucht Tirol . Brixner Straße 1 . 6020 Innsbruck . Tel: 059292 - 1832 . fax: 059292 - 1839 . Email: rinderzuchtno@rinder.lk-tirol.at